Lagen(sind)kostbar

Schon der alte Otto von Bismarck wusste die Forster Lagen zu schätzen! Am letzten Wochenende im April (29.04.-01.05.2017) präsentieren 9 Winzer aus Forst und der Winzerverein an diesmal 3 Tagen auf 40 Metern rund 95 Weine aus den bekannten Lagen rund um Forst. Gerade das Ambiente inmitten der Weinberge betont nochmal die Besonderheit dieser Veranstaltung und animiert den Besucher die Natur intensiv zu erleben und respektvoll mit ihr umzugehen!! Dabei werden die Weine nicht nach Winzerbetrieb geordnet, wie das normalerweise bei Weinpräsentationen üblich ist, sondern nach den Lagen, aus denen der Wein produziert wird. „Ungeheuerlich“ spannend dabei ist die eigene Stilistik, die der Winzer aus den einzelnen Lagen „herauskitzelt!“. Hier bekommt der Begriff Terroir eine besondere Bedeutung und es zeigt sich, wie großartig die Forster Lagen wirklich sind!! Auch die jungen, „wilden“ Winzer beweisen, dass eine Veränderung der Verantwortung im Betrieb durchaus nochmal mehr rausholen kann aus einer Lage. Die Lagenkostbar ist eine Veranstaltung, bei der sich Weinkenner und-genießer auf ideale Weise mit den Winzern, aber auch mit Gleichgesinnten austauschen können. Auch ich habe jedes Jahr bisher neue Bekanntschaften gemacht mit Bloggern (bspw. aus dem Badischen) und Wissenswertes ausgetauscht. Die Veranstaltung beweist, Forster Lagen sind kostbar und der Jahrgang 2016 ist ein Paradebeispiel für einen exzellenten Wein mit herausragender, eigener Identität und tollen Fruchtaromen, besonders nach den schwierigen Wetterbedingungen am Anfang des Jahres.  Aber gerade der Vergleich der Betriebe im Bezug auf die Lage zeigt, wie relevant die Arbeit im Keller ist! Das Ergebnis, ob er sich fruchtbetont oder geradlinig puristisch zeigt, ist der Vorgabe durch den Winzer geschuldet.

Und hier die Lagenbeschreibungen:

  • KIRCHENSTÜCK- 3,67 ha: Umgeben von Sandsteinmauern und in unmittelbarer Ortsnähe direkt hinter der Kirche gelegen, herrscht hier ein ganz besonderes Kleinklima vor. Buntsandsteingeröll mit Kalksteingeröll, sandigem Lehm und Basalt. Sehr vielschichtige Rieslinge, saftig, mineralisch und langlebig.
  • JESUITENGARTEN-  7 ha: Früher im Besitz von Jesuitenklostern. Sandsteingeröll, sandiger Lehm, Basalt. Hochfeine, elegante Rieslinge mit gutem Spiel von Frucht und Mineralität.
  • FREUNDSTÜCK- 3,5 ha: Name kommt von „Am Frienacker“ (1460). Buntsandsteingeröll, stellenweise mit Kalkssteingeröll. Besonders Kleinklima sorgt für sehr gute Traubenreife. Mineralische Weine mit guter Struktur und Säure.
  • UNGEHEUER- 29 ha: Name kommt von ‚Ungehuwer‘ (1460). Buntsandstein, vermischt mit Kalksandsteingeröll und Basalt. Von Westwinden geschützt, haben die Trauben hier einen Reifevorsprung. Feinfruchtige Weine mit hervorragender Mineralität und Fülle.
  • PECHSTEIN- 15 ha: Basaltgeprägter Boden, sehr mineralische Weine mit Aromen nach Zitrus und Feuerstein.
  • ELSTER- 8 ha: Alter Besiedlungsname. Boden: Buntsandsteingeröll und toniger Sand. Fruchtige Weine mit harmonisch runder Säure.
  • MUSENHANG- 8,6 ha: Name von ‚Musehelde‘ (Mäushöhle Deidesheim). Lehmiger Sand und Kalksteingeröll. Direkt am Waldrand, hohe Temperaturschwankungen, lange Reifephasen. Schlanke Weine, mineralisch, rassig, extraktreich.
  • STIFT- 56 ha: Der Name wird auf das St. Guido-Stift aus Speyer (1231) zurückgeführt. Boden: lehmiger Sand und sandiger Lehm. Weine von leichterem Körper, duftig, blumig.
  • BISCHOFSGARTEN- 43ha: Der Name ist angelehnt an den ehemaligen Weinbergsbesitz des Speyerer Fürstbischofs in Forst. Boden besteht aus Sand und lehmigem Sand. Die roten Rebsorten erreichen auf den leichten Böden eine gute Reife und Farbausprägung.

Also auf nach Forst zur LAGENKOSTBAR.

Weitere Infos unter:

https://www.lagenkostbar.de

https://www.facebook.com/events/420575421636483/

 

 

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Alles Käse oder was!?

Wir hatten zum Event im Weingut Andres-Speyerdorf geladen. Das Thema war Wein und Käse, begleitet von dem hervorragenden Brot der Brotpuristen von Sebastian Däuwel aus Speyer. Der stets sympathische Affineur aus Burrweiler Hanns Stähle belebte schon bei der Vorprobe das Geschehen. War doch der Winzer Jürgen Andres zunächst der Überzeugung, Käse und Rotwein ganz traditionell zu kombinieren, wollte Hanns Stähle aber nur Weißwein probieren und es blieb auch dabei. Die gesamte Käse-Weinprobe wurde nur von Weißweinen begleitet!!

Hier die Weine:
– Secco Rosè
– 2014 Rivaner feinherb
– 2013 Auxerrois trocken
– 2013 Ortega Auslese lieblich
– 2009 Ortega BA süss
– 2014 Chardonnay Wunschkind Kabinett trocken
– 2015 Chardonnay Wunschkind Spätlese trocken Fassprobe

und die Käsesorten:

  • Brie de Meaux
  • Camembert de Calvados
  • Brie mit Périgord Trüffel
  • Camembert de Normandie
  • Ecume de Wimereux
  • Ziegenkäse Valency
  • Tomme de Chevre
  • Munster Geromè
  • Bergkäse mit Walnüssen
  • Alpkäse 3 Jahre gereift
  • Rässkäse aus dem Appenzell
  • Bleu de Gex
  • Bleu d‘Auvergne

Das Wissen und die Art der Präsentation von Hanns Stähle ist einfach unbeschreiblich faszinierend und so schaffte er es auch, Jürgen Andres in seinem Bann zu ziehen!! Das Weingut Andres, bekannt für den besten Glühwein Deutschlands, produziert auch hervorragende Weiß-und Rotweine. Hanns Stähle war sichtlich beeindruckt, wie gut die aromatischen, klaren Weißweine zu seinen Käsen harmonierten. Nach einer Kellerführung durch den Betrieb, bei dem Jürgen Andres uns einen sehr guten Einblick in die Abläufe in ihrem Betrieb gab, wurden die Käse kombiniert mit den Weinen. Jeder sollte sich seine eigene Vorstellung machen, welches die beste Kombination ist! Dazu das „puristische“ Brot von Sebastian Däuwel. Mehr Genuss war an diesem Abend nicht zu erreichen!

Es wieder eine gelungene Veranstaltung der Organisatoren rund um Gerald Hanbuch.

 

Hier für alle Interessierten die Webadressen mit den Kontaktdaten:

http://www.weingut-andres.de

http://www.kolonialwaren-lambert.de

http://www.diebrotpuristen.de

 

„Ten years after!“ Pinot Noir-Probe Jahrgang 2006

Michael Acker hatte zur Probe von Pinot Noir aus dem Jahrgang 2006 in das historische Ambiente des Weinguts Bremer eingeladen. Ten years after also wurden folgende Weine probiert:

  • Philippi Pinot Noir
  • H.-E. Dausch The Gurus (bei Fritz Becker gefüllt)
  • G. Roumier Chambolle-Musigny AC
  • Fürst Centgrafenberg R
  • Rebholz Im Sonnenschein 1. Gewächs
  • Huber Wildestein GG
  • Duin Bühlertaler Engelfelsen
  • Jan Stooden Ahr Spätburgunder Lange Goldkapsel
  • Hubert Lignier Morey-St.-Denis AC
  • Hubert Lignier Chambolle-Musigny 1`er Cru Les Baudes
  • Hubert Lignier Gevrey Chambertin 1`er Cru Perrieres
  • Zelt Großlarlbacher Burgweg
  • Marquis  d`Angerville, Volnay 1`er Cru Caillerets
  • Knipser Kirschgarten GG
  • Knipser Mergelweg GG
  • Knipser Im großen Garten GG
  • Becker Kammerberg
  • G. Roumier More-St.-Denis 1`er Cru La Boussière
  • Markus Monitor Brauneberger Klostergarten -MAGNUM
  • Bercher Burkheimer Feuerberg GG
  • Seeger Heidelberger Herrenberg RR-MAGNUM
  • Faireley Clos de Corton Grand Cru
  • Schumacher Herxheimer Himmelreich Garten
  • Mangen Money St. Denis Premier Cru Les Millandes
  • Ziereisen Tschuppen (unfiltriert)
  • Siener Kastanienbusch Buntsandstein

Und außerdem wurde als Einstieg in diese tolle Probe vom Weingut Dr. Bürklin-Wolf ein Deidesheimer Langenmorgen P.C. 1996 aus der Doppelmagnum ausgeschenkt!!!

IMG_7503Die Probe wurde als Blindprobe in 2er-Flights durchgeführt. Als Einstieg hatten wir einen Wein, der als Maßstab für die weiteren Bewertungen diente und als eigener Wein nochmal vorkam. Es war super spannend zu sehen, wie die Winzer, die dabei waren, immer wieder probierten, um herauszufinden, wo die eigenen Weine zu finden sind. Nach 3 Flights wurde jeweils aufgelöst. Da sah man dann doch sehr überraschte Gesichter! Nebenbei hat ein Winzer noch 2 Flaschen verloren, weil er dachte er hätte seinen Wein erkannt, bzw. er könnte seinen Wein ausschließen. Ja, so geht´s manchmal.

An diesem Abend war die Stimmung überragend und geprägt durch „Zitate“ für die Ewigkeit:

-„Hier wird Charakter gefragt!“

-„Links ist der Landsknecht, der an die Tür klopft und der rechte Wein ist Luis Trenker mit 35!“

Die Runde bestand aus 7 „Kellergeistern“ (Winzern) und 7 „Korkmotten“ (Weinfreunde). Dabei waren sehr namhafte Weingüter aus der Pfalz vertreten und viele Freunde, Weinhändler und Weinbegeisterte aus dem Dunstkreis der Winzer. Ein Name muss aber auf jeden Fall erwähnt werden: Dr. Dieter S., der den Abend mit Zitaten und historischem Wissen begleitete! Ein faszinierender Mensch, der die Probe mit seinen bildlichen Vergleichen immer wieder beeindruckend !! auf den Punkt brachte. Einen höheren Unterhaltungswert kann ich mir nicht vorstellen. Die Spannung beim Auflösen war zu spüren und jeder war gespannt, welcher Wein jetzt aktuell bewertet wurde. Schön war auch das Zusammenspiel zwischen den jungen „wilden“ Winzern und den erfahrenen“gereiften“ Winzern und Weinfreunden. Zur Überraschung aller taten sich die renommierten Betriebe etwas schwer und so stand am Schluss folgende Reihenfolge der ersten 3 Weine fest:

3. Platz: Friedrich Becker, Kammerberg

2. Platz: Marquis d`Angerville, Volnay 1`er Cru Caillerets

1. Platz: Magnien Money, St. Denis Premier Cru Les Milandes

Als Abschluss möchte ich mich ganz herzlich für die Einladung bedanken und freue mich auf eine Fortsetzung!!

Culivino-der kulinarische Weingenuss

Bereits zum 11. Mal findet am Pfingstwochenende die Culivino statt. Eine Veranstaltung für Freunde guten Weines und kulinarischer Köstlichkeiten, mitten in den Weinbergen. 4 Weingüter aus Neustadt-Hambach haben zusammen dieses Event ins Leben gerufen und bereichern damit die „Landschaft“ toller Veranstaltungen in der Pfalz. Es sind die folgenden 4 Weingüter:

Weingut Ludwig Göring, Weingut Johann Müller, Weingut Martin Nickel, Weingut Sommer

Unterhalb des Hambacher Schlosses genießt man eine Auswahl der Weine aus den 4 Weingütern plus zusätzlich Weine des Weingutes Leonhard Zeter aus Neustadt-Diedesfeld.

Zu den Weinen werden verschieden Spezialitäten gereicht. Zum Beispiel original spanische Tapas von „La Fiesta“, außerdem präsentiert „der Magische Garten“ spezielle Kräuter und auch tolles Essen (siehe Bilder). Der Besucher kann sowohl eine herzhafte Kräuter&Gewürz-Weinprobe, Käse-Weinprobe mit Käsen von Sepp´s Käsealm aus Brunnenthal/Österreich mit den passenden Weinen dazu probieren, aber auch ein süßes Culivino-Törtchen vom Café zur Almel/Hambach mit Rieslaner testen. Es ist für jeden Geschmack etwas dabei!  Auch Wildfreunde finden am Stand „Alles Wild“ bestimmt das Richtige! Und jetzt noch ein paar Bilder, die viel mehr aussagen!!

 

Junges Weingut Bender schreibt mit ihrer Weinprobe „Geschichte!“

Das junge Weingutspaar Melissa und Stefan Bender aus Geinsheim schreibt „Geschichte“ mit ihrer Weinprobe mit der Facebook-Gruppe. Es ist das erste Event dieser Facebook-Gruppe, die erst seit kurzem existiert und schon über 400 Mitglieder hat. Außerdem ist es erst der zweite Jahrgang, den das Garagenweingut Bender auf die Flasche bringt. Unsere Gruppe war eingeladen zur Jahrgangsprobe des Top-Jahrgangs 2015! Um die Steigerung am Gaumen noch spürbarer zu machen, wurde im Vergleich dazu der Jahrgang 2014 (Erstlingsjahrgang) dagegen probiert. Zur Begrüßung wurden wir mit einem sehr leckeren Bender Secco mit rund 24 Gramm Restzucker empfangen. Danach wurden folgende Weine als 2er Flights probiert:

Rivaner 2014 gegen 2015

Riesling 2014 gegen 2015

Außerdem gab es noch eine Cuvée Rosé 2015 und aus dem ersten Jahrgang ein Spätburgunder trocken. Der aktuelle Rotweinjahrgang war noch nicht fertig!! Verspricht aber auch sehr gut zu werden!!

Aus dem „süßen“ Bereich wurde uns ein Riesling feinherb 2015 RZ 17,7 und ein Rivaner feinherb 2015 RZ 22,4 präsentiert.

Alle Weine 2015 zeigen eine enorme Steigerung zum ersten Jahrgang, sowohl im Extraktgehalt, aber auch in der Aromatik und am Gaumen. Beide Jungwinzer werden sicherlich mit ihrem Nebenerwerbsweingut ihren Weg machen!!! Die Weine sind klar, mit subtilen Aromen versehen und sicherlich kein Mainstream. Melissa Bender zeigte außerdem anhand einer Power-Point-Präsentation sowohl die Verarbeitung der Weine im Keller, als auch aktuelle Bilder und News zu ihrem neuen Projekt Steillage Sommerberg in Neustadt! Dieses Projekt, oberhalb von Neustadt an der Weinstraße gelegen zwischen Wolfs- und Hülsburg, bringt dem jungen Paar zusätzliche Arbeit an den freien Wochenenden. Es muss zunächst eine Fläche gerodet werden, um dann in den nächsten Monaten zur Neuanpflanzung für PiWi-Reben vorbereitet zu werden. Die Rebsorten sind schon ausgesucht und beide haben ganz genaue Vorstellungen der beiden Weine, die dort entstehen sollen. RESPEKT!!

Der erste Jahrgang wird 2018 erwartet. Wir sind gespannt und werden das Thema weiter verfolgen!!

Zum Abschluss dieses klasse Abends gab es eine Probe des Gemeinschaftsprojektes aller Geinsheimer Winzer:  Geinsheimer PfefferminZecco.

Pfiffige Idee, natürlich ebenfalls angestoßen vom quirligen Ehepaar Bender.

VIELEN DANK und weiterhin viel Erfolg bei den Projekten.

Neustadter Weinfreunde zur Weinprobe im Weingut Geheimer Rat Dr.von Bassermann-Jordan

Es war wieder einmal soweit und die Neustadter Weinfreunde (eine Facebook-Gruppe ) waren im Weingut Bassermann-Jordan zur Monatsprobe. Der kaufmännische Geschäftsführer Gunther Hauck empfing eine Gruppe Weininteressierter im Weingut und führte uns durch die Keller, die inzwischen allerdings keine praktische Nutzung mehr erfahren. Sie dienen als repräsentative Örtlichkeit und zum Teil als Lagerungsfläche.Herr Hauck erzählte eindrucksvoll die lange Geschichte des Weingutes und ihrer Bewohner. Seit über 300 Jahren spielt dieses Weingut eine wichtige Rolle im Weinbau.Nach Führung und Präsentation der Rüttelpulte ,ging es nun zur eigentlichen Weinprobe. Es wurden 10 Weißweine zur Verkostung präsentiert. Unter großer Mithilfe von Katharina Fischer wurden uns folgende Weine gereicht:

1.Riesling 2014 VDP Gutswein-eine Cuveé aus verschiedenen Riesling-Lagen, die alle typischen Aromen eines guten Rieslings enthält. Säure,Frucht und einfach süffig.

2.Riesling 2014 Deidesheimer Grainhübel VDP.Erste Lage-ein cremiger,saftiger Wein mit 13% Alkohol,der die Terroiransprüche toll erfüllt ! Einer meiner Lieblingslagen aus Deidesheim.

3.Riesling 2014 „Auf der Mauer“VDP Gutswein-Aus jungen Lagen der Gemarkungen Deidesheimer Grainhübel und Reiterpfad usw. Hier soll nicht die Lage die Rolle spielen, sondern der Weintyp.Etwas Holz und trotzdem die Frucht und Ausdrucksstärke eines Rieslings.

4.Riesling 2013 Hohenmorgen GG VDP Große Lage-Bewertung im winespectator 94 Punkte, ein großer Wein am Anfang seiner „Karriere“, extreme Länge,Kraft und Terroir im Glas. Man kann gespannt sein ,wie dieser Wein sich in den nächsten Jahren entwickelt.

5.Riesling 2012 Jesuitengarten GG VDP Große Lage-13,5% und ein Jahr älter zeigen hier die weitere Entwicklung dieses GG. Er macht super viel Spaß im Glas und zeigt sein großes Potential schon mehr. Trotzdem kann sich auch dieser Genuss noch weiter entwickeln und reifen

6.Riesling 2014 Pechstein GG VDP Große Lage-verschlossen in der Nase und im Mund. Seine Mineralität deutet er an, aber eigentlich ein Frevel diesen Wein jetzt schon zu trinken. Dieser Wein wird ein Highlight werden und man sollte sich auf jeden Fall eine Reserve zulegen.

7.Riesling 2012 PROBUS Reserve VDP Gutswein-Lage Pechstein, d.h. schon mal eine gute Mineralität, ausgebaut im 1200l Holzfass, eigentlich ein GG, er ist cremig, saftig,aber nicht fett und schwer, hat mir auch sehr gut geschmeckt und geht in Richtung französischer Burgunder-Stil

8.Sauvignon Blanc 2014 fume S VDP Gutswein-ausgebaut im 500l-Tonneau, auf die Frage, was denn das S bedeutet ,antwortete Herr Hauck „saugeil“. Damit ist auch alles gesagt!

9.Amphorenwein 2013 Pithium Deutscher Tafelwein- eine Cuveé aus Grauer Burgunder und Gewürztraminer, sehr aromatisch wie die Grundlagenweine ,intensive orange Farbe , hier scheiden sich die Geister! Ich fand ihn sehr gut!

10.Riesling 2013 Forster Ungeheur Auslese- Finale Grande eines schönen Abends und diese Auslese brachte nochmals alle ins Schwärmen mit ihrem ausgewogenen Säure-Süße-Spiel.100gr Restzucker bei 125 Grad Ochse und satten 11gr Säure ,die sich toll harmonisch darstellen.

Als Fazit dieser Probe. Ein Weingut mit tollen Qualitäten und einem Geschäftsführer, der authentischer nicht sein!! Mit all seinem Wissen und seiner Witzigkeit hat er den Abend zu einem großen Vergnügen gemacht! Danke Gunther Hauck

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